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Kaminofen 1 x 1

Vor dem Kauf:

Kontaktieren Sie vor der Anschaffung eines Kaminofens immer den zuständigen Schornsteinfeger (www.schornsteinfeger.de). Er prüft die Gegebenheiten vor Ort, kontrolliert Ihren Schornstein und informiert Sie über die einzuhaltenden Vorschriften. Wenn Sie sich bereits für ein bestimmtes Ofenmodell entschieden haben, legen Sie dem Schornsteinfeger die technischen Daten dieses Ofens vor (die sogenannten Tripelwerte: Abgasmassenstrom, Mindestförderdruck und Stutzentemperatur oder die Leistungsbeschreibung).
Bitte bedenken Sie: Der Schornsteinfeger informiert Sie über die einzuhaltenden Vorschriften. Sehen Sie diese Vorgaben bitte nicht als “Schikane” an, denn es geht ausschliesslich um Ihre Sicherheit!

Der Transport:

Wenn Sie Ihren Kaminofen selbst abholen oder installieren möchten haben wir hier einige Tips für Sie: Der hitzebeständige Lack ist bei einem neuen Kaminofen (und auch bei Rauchrohren) sehr empfindlich, da er erst in den ersten Betriebsstunden des Ofens aushärtet. Gehen Sie deshalb beim Transport und beim Aufstellen des Ofens entsprechend sorgsam vor. Schützen Sie den Ofen durch eine Decke und verwenden Sie keine Spanngurte direkt auf dem Lack.

Transportieren Sie den Ofen möglichst stehend. Im Liegen können Spannungen auftreten und die Scheibe beschädigen. Falls kein stehender Transport möglich ist, demontieren Sie bitte die Scheibe. Entfernen Sie für den Transport lose Teile wie den Rost oder die Ascheschublade und füllen Sie den Brennraum mit Decken oder Styropor aus, damit die Feuerraumauskleidung nicht beschädigt wird.

Die Installation:

Die Installation eines Kaminofens ist zwar kein Hexenwerk und für technisch versierte Heimwerker zu bewältigen, wir empfehlen Ihnen aber, den Kaminofen von einem Fachmann anschliessen zu lassen. Er kennt die Besonderheiten eines Kaminofens und weiss, worauf beim Anschluss zu achten ist.
Informieren Sie vor der Installation Ihren Schornsteinfeger und teilen Sie ihm mit, wann der Ofen angeschlossen wird. Manche Schornsteinfeger legen Wert darauf, bei der Installation vor Ort zu sein.

  • Tip: viele Installateure möchten nach erfolgter Montage den Ofen probefeuern. Klären Sie vorher mit Ihrem Schornsteinfeger ab, ob eine Probefeuerung vor der Abnahme des Ofens gestattet ist.

Für hartgesottene Heimwerker, die es dann doch lieber selbst machen wollen zumindest ein Tipp: einige Öfen werden bereits ab Werk mit Kunststofffüssen ausgestattet. Ist dies nicht der Fall befestigen Sie wenn irgendwie möglich Filzgleiter an der Unterseite des Ofens (Brandschutzvorschriften beachten - im Zweifel den Schornsteinfeger fragen!). Das schont Boden bzw. Bodenschutzplatte bei der Montage und beim Trennen vom Schornstein (z. B. bei der Reinigung)

Die Abnahme:

Nach der Installation de Kaminofens erfolgt die Abnahme durch den Schornsteinfeger. Er prüft, ob alle Vorschriften eingehalten wurden und die Installation fachgerecht erfolgt ist. Sind alle Vorgaben erfüllt, steht einer Abnahme nichts entgegen.

Das richtige Holz:

Verwenden Sie ausschliesslich trockenes (realtive Holzfeuchte < 15%), sauberes, unbehandeltes und gleichmässig gespaltenes Brennholz (möglichst Hartholz wie Buche oder Eiche) oder Holzbriketts. Ob Ihr Ofen auch mit Kohlebriketts beheizt werden darf, entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung.

Die richtige Anzündhilfe:

Parafinanzünder verlaufen sehr schnell und können durch den Rost fallen. Zeitungspapier russt stark und belastet die Umwelt. Wir empfehlen daher zum Grillanzünder aus wachsgetränkter Holzwolle.

Die erste Inbetriebnahme:

bevor Sie Ihren Kaminofen das erste Mal in Betrieb nehmen beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Die Lackierung des Ofens muss erst einbrennen. Wird die Tür bei der ersten Inbetriebnahme verriegelt, brennt die Türdichtung in den Lack ein und wird beschädigt. Lehnen Sie daher die Tür bei der Inbetriebnahme mit geschlossenen Griff an. Nehmen Sie die Topplatte und die Abdeckung des Warmhaltefachs (falls vorhanden) ab, damit sich kein Russ daran absetzen kann. Wenn die Ascheschublade über eine Dichtung verfügt, ziehen Sie sie ein kleines Stück heraus. Sorgen Sie für ausreichend Belüftung. Beim Einbrennen des Lackes entstehen sichtbare Dämpfe, die unangenehm riechen.
Öffnen Sie alle Luftregler und die Drosselklappe und nehmen Sie den Ofen in Betrieb (Details siehe “Das Anfeuern” im nächsten Absatz). Lassen Sie die erste Holzaufgabe abbrennen, ohne die Luftzufuhr zu drosseln. Danach sollte der Ofen etwa drei Stunden abkühlen, damit der Lack aushärten kann. Feuern Sie danach den Ofen erneut mit angelehnter Tür an und lassen Sie ihn etwa zwei Stunden brennen. Die Einbrennphase ist danach abgeschlossen und Sie können den Ofen ganz “normal” mit geschlossener Tür betreiben.

Das Anfeuern:

bei der klassischen Methode wird das Bennmaterial wie folgt im Feuerraum aufgeschichtet

  1. legen Sie zwei bis drei Anzündhilfen (z. B. Grillanzünder) auf den Feuerraumboden 
  2. schichten Sie darauf eine handvoll Anzündholz (kleine, schmale Holzscheite oder Weichholzspäne) 
  3. legen Sie darauf ein bis zwei Stück Feuerholz (abhängig von der Größe des Feuearraums – die maximale Holzaufgabe entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung Ihres Kaminofens)

 

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Quelle: Austroflamm


Eine weitere Methode sorgt für eine besonders rauchfreie Anfeuerphase:

  1. legen Sie das Feuerholz parallel nebeneinander in den Feuerraum 
  2. legen Sie die Anzündhilfe mittig auf das Feuerholz und 
  3. schichten Sie das Anzündholz kreuzweise um die Anzündhilfe

Solange die optimale Betriebstemperatur nicht erreicht ist, entsteht Rauch. Damit sich der Russ nicht an der Scheibe festsetzt, sollten Sie während der Anfeuerphase die Ofentür mit geschlossenem Griff anlehnen. Das Feuer erhält so eine maximale Sauerstoffzufuhr und die Verwirbelungen halten die Scheibe sauber.

 

kaminofen-anfeuern-fairfeuern

Quelle: Fairfeuern

Film: Richtig anfeuern

Holz nachlegen:

Beim Öffnen der Feuerraumtür kann die Flamme durch die erhöhte Sauerstoffzufuhr kurz etwas höher flackern und Asche aufwirbeln. Um Verschmutzungen zu verhindern, öffnen Sie die Feuerraumtür zunächst nur einen Spalt, bis sich die Flammen wieder beruhigt haben. Danach können Sie die Tür ganz öffnen und neues Holz nachlegen. Öffnen Sie nun die Luftschieber und die Drosselklappe, damit das Holz schnell anbrennen kann.

Heizen in der Übergangszeit:

durch plötzliche Temperaturschwankungen kann es zu Störungen des Schornsteinzugs kommen, so dass die Abgase nicht richtig abgeführt werden können. Halten Sie in diesem Fall die Luftschieber immer offen und betreiben Sie den Ofen mit weniger Holz.

Scheibenspülung:

nahezu jeder Kaminofen verfügt mittlerweile über eine Scheibenspülung (auch Sekundärluft oder Sekundärluftsteuerung genannt). Sie leitet einen Teil der Abgase über die Umlenkplatte oder durch spezielle Sekundärluftkanäle von oben Richtung Ofenscheibe. Der Luftstrom verhindert, dass sich Russ an der Scheibe festsetzen kann.

Wichtig: damit die Scheibenspülung richtig funktioniert muss der Ofen auf Betriebstemperatur sein. Besonders während der Anheizphase empfehlen wir deshalb, die Tür des Ofens mit geschlossenem Griff anzulehnen (wie unter "Das Anfeuern" beschrieben). Besonders wichtig ist das übrigens bei zwei- oder dreiseitig verglasten Kaminöfen oder Öfen mit besonders grosser Scheibe, da diese durch die kleinere Feuerraumisolierung langsamer auf Betriebstemperatur kommen.

 

Reinigung und Wartung - bitte grundsätzlich nur am kalten Gerät durchführen!!

 

Scheibe reinigen:

Spezielle Glasreinigungsmittel erfüllen zwar ihren Zweck, kosten dafür aber auch mehr und können die Lackierung Ihres Ofens angreifen. Wir empfehlen wir Ihnen daher eine bewährte Methode. Dazu benötigen Sie nur folgende Utensilien:

  • eine Tasse lauwarmes Wasser
  • Küchenpapier
  • Ceranfeld-Schaber oder eine Rasierklinge (bei sehr starker Verschmutzung)

Feuchten Sie das Küchenpapier an, indem Sie es kurz in die Tasse tauchen. Tunken Sie das feuchte Papier danach in die Asche im Feuerraum oder Aschefach Ihres Kaminofens und reiben Sie damit die Ofenscheibe ab. Die Mikropartikel in der Asche lösen die Ablagerungen an der Scheibe, ohne sie zu zerkratzen. Wiederholen Sie den Vorgang, bis alle Ablagerungen entfernt sind. Danach können Sie mit einem trockenen Küchenpapier den entstandenen Aschefilm entfernen.

Fällt während des Betriebes Holz gegen die Scheibe führt das zu hartnäckige Teerablagerungen. Sie lassen sich aber problemlos mit einem Ceranfeld-Schaber oder einer Rasierklinge entfernen

 

Reinigung und Wartung - bitte grundsätzlich nur am kalten Gerät durchführen!!

 

Metallteile am Ofen reinigen:

Achten Sie bitte darauf, dass Sie keine aggressiven oder scheuernde Reinigungsmittel verwenden, da sonst die Lackierung bzw. die Glasur der Keramik angegriffen werden könnte. In der Regel reicht lauwarmes Wasser mit einem Schuss Spülmittel oder Neutralseife und ein fusselfreier Lappen.

Kochplatten reinigen:

Edelstahl-Kochplatten reinigen Sie am besten mit Edelstahl- oder Aluminiumwolle. Bitte verwenden Sie keine "normale" Stahlwolle, da beim Scheuern Partikel entstehen die dann rosten können. Bei Guss-Kochplatten verwenden Sie bitte anstelle der Metallwolle einen groben Spülschwamm.

Wichtig: nach dem Reinigen sollten Sie Kochplatten mit handelsüblichem Öl einreiben (z. B. etwas Olivenöl auf eine Küchenpapier träufeln und die Platten damit einreiben... das schützt vor Flugrost)

 

Reinigung und Wartung - bitte grundsätzlich nur am kalten Gerät durchführen!!

 

Speckstein, Sandstein und Serpentin reinigen:

Asche-, Russ- oder kleinere Fettflecken können in der Regel mit lauwarmem Wasser mit Spülmittel oder Neutralseife und einer Wurzel- oder Zahnbürste entfernt werden. Ein Radiergummi oder Reinigungsknete (gibt es im KFZ-Fachhandel - KEINE Spielknete verwenden!) eigenen sich besonders gut, um Verschmutzungen aus den Poren zu lösen. 


Grossflächige Fettflecken oder Wachsreste von Kerzen an der Steinverkleidung:

Hierfür gibt es im Fachhandel (Baumarkt oder Steinmetz) Stein-Reinigungsmittel, die speziell auf den verbauten Stein abgestimmt sind.

 

VORSICHT: Wirksam aber gefährlich und daher auf eigene Gefahr anzuwenden:

grossflächige Fettflecken lassen sich in der Regel mit Aceton, Terpentin-Esatz (Verdünnung), Reinigungs- oder Feuerzeugbenzin entfernen. So effektiv diese Methode auch ist - diese Reinigungsmittel sind gesundheitsschädlich und vorallem sehr leicht entflammbar, daher auf garkeinen Fall auf dem brennenden oder noch warmen Ofen anwenden! Sorgen Sie für ausreichend Belüftung und lassen Sie den Ofen mindestens einen Tag ungenutzt, damit sich eventuelle Rückstände verflüchtigen können!

Kratzer an der Steinverkleidung:

Kratzer können mit (Wasser)Schleifpapier beseitigt werden - bitte testen Sie die benötigte Körnung aber vorab an einer nicht sichtbaren Stelle (z. B. an der Unterseite der Topplatte oder des Warmhaltefaches).

 

Reinigung und Wartung - bitte grundsätzlich nur am kalten Gerät durchführen!!

 

Grundreinigung und Wartung:

Der Schornsteinfeger putzt Ihren Schornstein regelmäßig, er ist jedoch nicht für die Reinigung der Ofenrohre und des Ofens zuständig!

Wir empfehlen, den Kaminofen und die Rauchrohre einmal im Jahr zu reinigen. Saugen Sie den Feuerraum gründlich aus (wichtig: auch AUF der Umlenkplatte saubermachen... hier sammelt sich Asche während der Heizperiode) und überprüfen Sie die Feuerraumauskleidung, Rost, Ascheschublade und die verbauten Dichtungen auf Verschleiss. Kleine Risse in der Feuerraumauskleidung sind übrigens völlig normal und kein Grund, die Steine auszutauschen. Nur grossflächig beschädigte oder gebrochene Steine sollten ersetzt werden. Auch Tür- und Scheibendichtungen verschleissen im Laufe der Zeit. Man erkennt das meist an halbkreisförmigen Russablagerungen an den Scheibenrändern. Natürlich können die Dichtungen ohne grossen Aufwand getauscht werden.

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